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Corona Spezial für KEKS-Familien

 

Aktuelles:

Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) hat eine Stellungnahme für die Behandlung von Kindern während der COVID-19-Pandemie herausgebracht.
Für Kinder mit Speiseröhrenfehlbildungen gilt laut Prof. Rolle, stellv. Präsident der DGKCH: „Die Versorgung einer beginnenden oder bereits festgestellten Engstelle der Speiseröhre ist eine notwendige Behandlung, die in keinem Fall drei Monate verschoben werden kann".

Stellungnahme der DGKCH zur Kinderchirurgische Versorgung in der COVID-19 Pandemie (LINK)

„Dringende Eingriffe werden natürlich durchgeführt. Alles, was nicht verschoben werden kann,“ versichert Prof. Oliver Muensterer von der Unimedizin Mainz

Prof. Martin Lacher aus Leipzig meldet uns zurück: „Solange keine italienischen Verhältnisse herrschen, machen wir hier für unsere ÖA Patienten alles weiter wie gehabt. Jede Dilatation etc. Eine Stenose z.B. kann man nicht Wochen liegen lassen. Nur rein elektive ÖGDs als Routine (bei Barrett oder dergleichen) würden wir verschieben.“

Frau Prof. Karin Rothe, Chefin der Kinderchirurgie an der Charité bestätigt: „Für unsere Patienten (auch die Ösophagusatresiepatienten) sind wir  per mail, Videosprechstunde usw. erreichbar und bei Bedarf auch jederzeit zur Therapie einsatzbereit.“

 

Hinweise für Asthma-Patienten und COVID-19

Lungenexperten raten: Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) unverändert fortführen

Hierzu die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (GDP) vom 16. März 2020

 

KEKS verfolgt die aktuellen Ereignisse in Bezug auf den Corona-Virus und steht in nationalem und internationalem Austausch mit Experten. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem sich ein KEKS-Betroffener mit dem Corona-Virus infiziert hat. Die Beobachtung der Fallverläufe deuten weiterhin darauf hin, dass Kinder eine Infektion mit dem Corona-Virus recht gut überstehen.

"...aus Italien wissen wir, dass Kinder mit medizinischen Problemen und pharmakologischer Unterdrückung ihrer Abwehr vermutlich kein wesentlich erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Die Schließung der Schulen und Kitas dient den Alten, den wenigen mittelalten Erwachsenen, die beim schweren Verlauf Sauerstoffbedarf bekommen oder beatmet werden müssen, und vielleicht den Lehrenden und Erziehenden; sie dient nicht den Kindern, ..." erklärt Prof. Dr. med. Hans-Iko Huppertz Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. auf Anfrage des Kindernetzwerks.

Die Absagen, die Schließung von Schulen und Kitas und alle weiteren Vorsichtsmaßnahmen bedeuten keineswegs, dass das Corona-Virus für KEKS-Kinder gefährlicher ist als andere Virusinfektionen (RSV, Grippe, etc.).

Weitere Informationen zum Corona-Virus findet ihr auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts

Vielmehr geht es darum, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten, in dem weniger Menschen bzw. nicht alle auf einmal erkranken. Sind die Krankenhäuser aufgrund von Corona-Fällen überfüllt und steht das Personal aufgrund einer Erkrankung nicht mehr zu Verfügung, leidet die medizinische Versorgung aller. Wir raten also dazu an, den offiziellen Empfehlungen zu folgen, um die Rate der Neuinfektionen bewusst niedrig zu halten und damit eine gute medizinische Versorgung sicherstellen zu können.

Unsere Empfehlungen für KEKS-Betroffene und deren Familien sind, wie wir sie mit Vertretern des Wissenschaftlichen Beirates von KEKS diskutiert haben: 

  • Handhygiene, Handhygiene, Handhygiene sowie die Meidung von sozialen Kontakten
  • Bei geplanten Kontrollterminen unbedingt zunächst auf der Klinik-Homepage nachsehen, was ihre Klinik aktuell über die Homepage kommuniziert.
  • ÖGD-Kontrolltermine ggfs. in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten verschieben.
  • Bei Notfällen wie Steckenbleiber unbedingt vorher in der Klinik anrufen.
  • Achten Sie darauf, dass sie die üblichen Medikamente für einen Bronchialinfekt in der üblichen Menge auf Vorrat haben
  • Halten Sie sich an die Hygiene-Vorschriften (Link)
  • Bleiben Sie achtsam ohne panisch zu sein
  • bei Verdacht auf eine Infektion den Kinderarzt und das zuständige Gesundheitsamt informieren und in Quarantäne verbleiben.

KEKS hat alle Kinderchirurgischen Kliniken, die nach unserer Kenntnis KEKS-Kinder behandeln um die Bekanntgabe einer Notfalltelefonnummer und/oder Notfall-Mailadresse gebeten. Wir werden diese Tabelle (Link) permanent aktualisieren. Außerdem empfehlen wir den Leitfaden für den besonderen Notfalleinsatz verfügbar zu haben (Link zum Download).

Wichtig ist in der aktuellen Situation auch, dass auf die Besonderheit in Bezug auf die Behandlung von Atemwegsinfektionen bei KEKS-Kindern hingewiesen wird:
Weitere Informationen bietet der Artikel von Dr. Illing „Wie bringe ich mein ÖA-Kind gut durch die Infekt-Saison?“

Nach dem staatlichen Verbot von Versammlungen und Veranstaltungen auf Bundes- und Regionalebene arbeiten wir an Lösungen, um Online-KEKS-Angebote schaffen zu können

Das Bundesministerium für Gesundheit hat außerdem unter 030 346 465 100 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Weitere Informationen von offizieller Seite finden Sie unter

FAQ-Merkblatt- Infektionsschutz Coronavirus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

DAKJ Stellungnahme zur Notfallbetreuung

Für eine geplante Teilnahme an der KEKS-KUR im Mai 2020 verweisen wir an dieser Stelle auf die Homepage der Klinik Ostseedeich. Über diesen Link erhalten Sie laufend aktualisierte Anreiseinformationen.

 

 

 

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