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Corona Spezial für KEKS-Familien

 

Video-Konferenz mit Dr. Stefan Illing zur Corona-Krise

Q&A mit Dr. med. Stefan Illing, Kinderpneumologe und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von KEKS, online per Videokonferenz vom 02.April 2020 für alle Fragen zum Thema Tracheomalazie, Inhalation und Atemwegsprobleme bei KEKS-Patienten in Zeiten von Corona. Uns haben in den vergangenen Wochen vermehrt Anfragen zu dem Thema erreicht und hier hatten unsere Mitglieder in dieser schwierigen Zeit die Möglichkeit, direkt mit unserem Experten in Kontakt zu treten.

Aktuelles:

 

Update Corona-Virus. Bisher sind fünf Fälle bekannt, bei denen sich Kinder mit Ösophagusatresie mit COVID-19 infiziert haben. Alle Betroffenen hatten einen komplikationslosen Verlauf. Das meldete das International network on esophageal atresia (INoEA). Stand ist hier der 16. Juli 2020. INoEA ist die internationale Organisation für alle Fachkräfte, die auf dem Gebiet der Ösophagusatresie tätig sind. Weitere Informationen zu den gemeldeten Fällen findet ihr unter www.inoea.org. Die Umfrage ist fortlaufend. Ärzte und Behandelnde von Kindern mit Ösophagusatresie können und sollen weiter Fälle an die Organisation melden. Wir werden euch auch in Zukunft weiterhin über unsere Kanäle und unsere Website auf dem Laufendem halten.

KEKS verfolgt die aktuellen Ereignisse in Bezug auf den Corona-Virus und steht in nationalem und internationalem Austausch mit Experten.  Die Beobachtung der Fallverläufe deuten weiterhin darauf hin, dass Kinder eine Infektion mit dem Corona-Virus recht gut überstehen.

Die Absagen, die Schließung von Schulen und Kitas und alle weiteren Vorsichtsmaßnahmen bedeuten keineswegs, dass das Corona-Virus für KEKS-Kinder gefährlicher ist als andere Virusinfektionen (RSV, Grippe, etc.).

 

Impfen bei KEKS-Kindern. Auch oder eben besonders in Zeiten von Corona kommt immer wieder die Frage auf, ob man KEKS-Kinder impfen lassen sollte. Die Empfehlung von Dr. Stephan Illing Pädiater und Pneumologe im medizinischen Beirat von KEKS sowie des KEKS-Medizin-Teams ist, dass KEKS-Kinder grundsätzlich alle Impfungen gemäß der Empfehlungen der Ständige Impfkommission (STIKO) erhalten sollten. Die STIKO veröffentlicht in einem Impfkalender wann welche Impfungen bei den Kindern stattfinden sollten. Während der aktuellen Corona-Krise ist es laut dem Robert-Koch-Instituts (RKI) besonders wichtig einen guten allgemeinen Gesundheitszustand in der Bevölkerung zu erhalten um das Gesundheitssystem zu entlasten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem neuartigen Coronavirus durch eine Impfung beeinflusst wird.Weitere Informationen findet ihr auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) https://www.impfen-info.de/ und auf den Seiten des RKI unter https://www.rki.de/impfen.

 

Hinweise für Asthma-Patienten und COVID-19

Lungenexperten raten: Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) unverändert fortführen

 

Weitere Informationen zum Corona-Virus findet ihr auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts

 

Unsere Empfehlungen für KEKS-Betroffene und deren Familien sind, wie wir sie mit Vertretern des Wissenschaftlichen Beirates von KEKS diskutiert haben: 

  • Handhygiene, Handhygiene, Handhygiene sowie die Meidung von sozialen Kontakten
  • Bei geplanten Kontrollterminen unbedingt zunächst auf der Klinik-Homepage nachsehen, was ihre Klinik aktuell über die Homepage kommuniziert.
  • ÖGD-Kontrolltermine ggfs. in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten verschieben.
  • Bei Notfällen wie Steckenbleiber unbedingt vorher in der Klinik anrufen.
  • Achten Sie darauf, dass sie die üblichen Medikamente für einen Bronchialinfekt in der üblichen Menge auf Vorrat haben
  • Halten Sie sich an die Hygiene-Vorschriften (Link)
  • Bleiben Sie achtsam ohne panisch zu sein
  • bei Verdacht auf eine Infektion den Kinderarzt und das zuständige Gesundheitsamt informieren und in Quarantäne verbleiben.

Corona-Test bei einem bevorstehenden Klinikaufenthalt:

Vor einem stationären Aufenthalt wird seitens der aufnehmenden Klinik ein aktueller Corona-Test verlangt. Zuständig hierfür ist immer die aufnehmende Klinik und wird daher meist auch an der Klinik angeboten. Wenn es aber aus logistischen Gründen nicht möglich ist zu der Klinik hierfür extra anzureisen, sollte mit der aufnehmenden Klinik abgesprochen werden, ob der Corona-Test auch in der Nähe vom Wohnort durchgeführt werden kann. Nach Klärung mit der aufnehmenden Klinik kann dann in Wohnortnähe entweder der Kinderarzt, Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt den erforderlichen Corona-Test durchführen. Sofern dies mit einer Gebühr verbunden ist, sollte auch die Übernahme der Kosten vorab mit der aufnehmenden Klinik und der zuständigen Krankenkasse abgesprochen werden.

Atemwegsinfektionen:

Wichtig ist in der aktuellen Situation auch, dass auf die Besonderheit in Bezug auf die Behandlung von Atemwegsinfektionen bei KEKS-Kindern hingewiesen wird:
Weitere Informationen bietet der Artikel von Dr. Illing „Wie bringe ich mein ÖA-Kind gut durch die Infekt-Saison?“ 

Hinweise für Asthma-Patienten und COVID-19

Lungenexperten raten: Therapie mit inhalierbaren Steroiden (ICS) unverändert fortführen.

 

Bei einem staatlichen Verbot von Versammlungen und Veranstaltungen auf Bundes- und Regionalebene arbeiten wir an Lösungen, um Online-KEKS-Angebote schaffen zu können.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat außerdem unter 030 346 465 100 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Weitere Informationen von offizieller Seite finden Sie unter

FAQ-Merkblatt- Infektionsschutz Coronavirus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

DAKJ Stellungnahme zur Notfallbetreuung

 

 

 

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